Nokian Heavy Tyres führt an jedem neuen Produkt sorgfältige Tests unter realen Einsatzbedingungen durch. Dabei arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit professionellen Fahrern und Branchenfachleuten, die ein großes Interesse an der Entwicklung von Reifen, aber auch der eigenen Branche haben.
Reifenschäden sind schwer im Wald zu beheben
Einer der Partner von Nokian Heavy Tyres ist Esa Majoinen von Metsämajoinen Oy. Der Chef, wie ihn seine Jungs nennen, begann mit der Zusammenarbeit, weil er an der Entwicklung von noch besseren Forstreifen beteiligt sein wollte.
- Ein Reifenschaden lässt sich nur schwer im Wald beheben. Reifenwechsel kann Stunden dauern, besonders im Winter. Den Reifen aus dem Wald zur Reparatur zu bringen, wieder zurück in den Wald und dann zu montieren, ist ziemlich aufwendig, meint er.
- Das Wichtigste bei Reifen ist, dass sie laufen. Und das so gut, dass man sie vergessen kann, fasst er zusammen.
Die Söhne treten in die Fußstapfen des Vaters
Majoinen hat vier Kinder, eine Tochter und drei Söhne. Alle Söhne arbeiten im Betrieb des Vaters. Timo, der mittlere, war während des Interviews bei Ausforstungsarbeiten im Einsatz. Für ihn und seine Brüder war die Berufswahl einfach, denn die Branche war ihnen von Anfang an vertraut. Esa ist natürlich froh, dass sich seine Jungs für die Forstarbeit interessieren und darüber, dass er sich keine Sorgen um seine Nachfolge machen muss.
Er arbeitet seit 26 Jahren als Forstmaschinenunternehmer und konnte die Veränderungen und Entwicklung in der Branche mitverfolgen. Die Forstmaschinentechnologie hat in dieser Zeit eine enorme Entwicklung erfahren. Die Effizienz in der Holzernte konnte fast verzehnfacht werden. - Früher hat ein Mann in einer Schicht 20 Stämme abgeholzt, heute erhält man mit der Maschine 200, beschreibt Majoinen die Effizienzsteigerung.
Majoinen lebt in Ostfinnland in der Nähe von Rääkkylä oder Riäkkylä wie die Eingesessenen sagen. Sein Fuhrpark umfasst drei Harvester und zwei Forwarder. In der Hochsaison können im Betrieb schon mal bis zu 15 Mann beschäftigt sein, aber im Moment sind es neben den eigenen Söhnen noch etwa 5 fremde Arbeiter. Obwohl man in dem 3000-Seelen-Ort Hankasalmi nicht von Fremden sprechen kann. Von dieser ländlichen Idylle sind es dreißig Kilometer bis zum nächsten größeren Ort, Kitee.
15 000 Betriebsstunden mit dem Testreifen
Majoinen hat auch den neuen Nokian Forest Rider mit seinem Forwarder getestet. Er selbst hat nicht gewusst, mit welchen Reifen er fährt. Während des Interviews erfuhr er dann, dass es sich um den ersten Forstreifen in Radialbauweise handelt. Er war allerdings nicht überrascht, denn dass der Reifen etwas besonderes ist, hat er bereits gemerkt. Die Verschleißfestigkeit unter Forstbedingungen war nämlich ausgezeichnet.
- Ich weiß nicht, was die Reifen so verschleißfest gemacht hat, aber gehalten haben sie gut, beschreibt er den Forest Rider und fährt fort, dass er ca. 15 000 Stunden mit den Reifen gearbeitet hat und sogar die Reifenwände noch unbeschädigt sind.
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